TUM Boring

TUM Boring will die Zukunft der Mobilität gestalten. Deshalb nahm das Team der TUM an der internationalen „Not-a-Boring-Competition“ teil und gewann diese. Tunnel lösen viele der drängenden Mobilitätsprobleme, darunter auch das berüchtigtste: Staus. Sie können für innovative Konzepte wie Loop oder den Hyperloop genutzt werden. Der individuelle Punkt-zu-Punkt-Verkehr ohne Zwischenstopps ermöglicht ein unvergleichbares Maß an Reisegeschwindigkeit, Komfort und Flexibilität. Mit unserer Tunnelbohrmaschine wollen wir einen technischen Beitrag leisten, um solch visionäre Projekte in der Zukunft zu realisieren. Außerdem wollen wir unsere Universität und München als Innovations- und Technologiestandort repräsentieren.

Das Design der TUM Boring Tunnelbohrmaschine (TBM) basiert auf einer ausgewogenen Mischung zwischen den Prinzipien des Branchenstandards wie dem Rohrvortrieb und mehreren innovativen Ansätzen zur Lösung von Ineffizienzen und zur Steigerung der Vortriebsgeschwindigkeit. Diese Methode hat mehrere Vorteile: schnelle Vortriebsraten, robuste Rohrsegmente mit vorinstallierter Fahrbahn, viele Standardkomponenten und weitere, die für unser Team entscheidend waren.

Happy diggign!

CURVEBOARD

2016 gründete Stephan  Augustin nach erfolgreicher Crowdfunding Kampagne das Start Up curfboard GmbH und produziert seit 2017 Surf-Skateboards mit dieser neuartigen Achse, die online im Direktvertrieb weltweit verkauft werden. Ziel war es, den gesamten Produktions-, Vertriebs- und Marketingprozess an Dienstleister auszulagern und digital zu vernetzen und so das Unternehmen in der Nebentätigkeit vom Laptop aus steuern zu können. Das Unternehmen wächst, trägt sich durch seine Umsätze und expandierte 2019/20 nach USA und Asien mit neuen Vertriebspartnern. www.curfboard.com

BLACK TEA MOTORBIKES

Ohne den MAKERSPACE hätte ich es nie geschafft ein elektrisches Moped zu bauen. Als ich angefangen habe meine ersten Prototypen zu konstruieren, waren es einfache und simple Ideen. Ich habe klein angefangen. Jedoch lernte ich mit jedem Prototypen dazu und traute mich immer mehr. Ich habe neue Maschinen-Kurse belegt und schließlich gelang es mir mein erstes elektrisches Moped zu fertigen. 

Von Anfang an lag der Fokus auf einem Vintage Design und starker Performance. Durch Interviews und einer sorgfältigen Recherche, habe ich herausgefunden, dass die meisten Kunden vor allem an diesen beiden Eigenschaften interessiert sind. 

Mit dem Prototypen habe ich Fotos/ Videos für die Crowdfunding-Kampagne erstellt und deutschlandweit Testfahrten angeboten. Das hat sich am Ende auch ausgezahlt. Nach der erfolgreichen Kampagne befinde ich mich momentan in der Serienzulassung beim TÜV. Die ersten Auslieferungen sind für April 2021 geplant.

AGRILUTION

Der smarte Plantcube des Münchner Start-ups Agrilution bringt das revolutionäre Konzept von Vertical Farming in die eigenen vier Wände. Der vollautomatisierte Gewächsschrank bietet perfekte Wachstumsbedingungen für Salate, Blattgemüse und Kräuter. Unabhängig von der Jahreszeit können so 365 Tage im Jahr frische Greens geerntet werden, die im Vergleich zu Supermarktprodukten intensiver im Geschmack sowie 30x nährstoffreicher sind. Neben Basilikum, Dill & Co. bringen ausgefallene Sorten wie Bull’s Blood, Wasabina oder Micro Brokkoli gesunde Abwechslung in die Küche. Die Ernte nach Bedarf, direkt am Ort des Verzehrs, spart zudem Transportwege ein, kommt ganz ohne Pestizide aus und sagt Lebensmittelverschwendung sowie Verpackungsmüll den Kampf an. Dank automatisch kontrolliertem Licht, Klimasteuerung, hydroponischer Bewässerung und smarter App können auch Personen ohne grünen Daumen frischeste Salate & Kräuter ernten: Einfach Seedbar einlegen und genießen. Mehr über Agrilution und den Plantcube erfährst du hier.

TUM HYPERLOOP

Hyperloop ist ein ultraschnelles Bodentransportsystem für Passagiere und Fracht, das von Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, in einem Weißbuch im Jahr 2013 als Konzept vorgeschlagen wurde.

Das System besteht aus abgedichteten und teilweise evakuierten Röhren, die Mobilitätsknotenpunkte in großen Ballungsräumen verbinden, und aus unter Druck stehenden Fahrzeugen, üblicherweise als Pods bezeichnet, die sich dank kontaktloser Schwebe- und Antriebssysteme sowie des geringen Luftwiderstands mit sehr hohen Geschwindigkeiten bewegen können. Mit diesem System kann die Tür-zu-Tür-Reisezeit auf mittleren Entfernungen im Vergleich zu heutigen Verbindungen erheblich verkürzt werden.

Zudem strebt das System bei vollelektrischem Betrieb eine Klimaneutralität an.

ROBOY

Roboy imitiert den Bewegungsapparat des menschlichen Körpers. Er hat also Muskeln und Sehnen, genau wie wir. Das macht den Roboter zunächst schwer kontrollierbar, ermöglicht aber weichere Bewegungen, ein besseres Verständnis dafür, wie wir unseren Körper kontrollieren, und schließlich Roboter-Körper, die sich genauso anfühlen wie wir.

Wenn wir den menschlichen Körper als Vorlage nehmen, ist unsere eigene Existenz der Beweis dafür, dass wir irgendwann in der Lage sein werden, Roboter genauso gut zu bauen. Alles, was wir tun müssen, ist herauszufinden, wie.

FURI KITEBOARDING

Wesley Fourie ist 42, gebürtiger Südafrikaner und aktiver MakerSpace Member. Etwas mehr als 21 Jahre ist Wesley bereits in der Kitesurfing-Branche aktiv – genauso lange gibt es die UnternehmerTUM schon 🙂 
Sein Ziel ist es, ein nachhaltiges Kiteboard zu entwickeln, und mit nachhaltig meint Wesley nicht nur die Materialien, die er für den Bau des Boards verwendet, sondern auch die Verfahren und die Ausrüstung rund um die Entwicklung des Boards. 

Bevor Wesley im MakerSpace Mitglied wurde, bestand seine größte Herausforderung darin, nicht nur den Platz zu finden, sondern auch die Maschinen zur Hand zu haben, um sicherzustellen, dass sein Design nicht nur den Anforderungen moderner Kiter entspricht, sondern ihm auch einen Vorsprung bei der Produktion verschafft. Eineinhalb Jahre später ist Wesley äußerst zufrieden mit seinen Fortschritten und sucht nach neuen Wegen, nicht nur sein Produkt zu innovieren, sondern auch neue Ideen zu entwickeln. Mit seinem Start-up Furi Kiteboarding bringt er jetzt drei brandneue Boards auf den Markt. Gnarly – wir supporten Wesley’s Projekt 100%!

AIR UP

air up ist ein innovatives Trinksystem, das Wasser nur durch die Beigabe von Duft und mit Hilfe des retronasalen Riechens aromatisieren kann. Die Gründer wollen damit den übermäßigen Konsum von Zucker in Form von Getränken reduzieren und gleichzeitig Plastik und CO2 einsparen.

Drei Jahre lang haben die air up Gründer ihre Idee entwickelt, bis die Flasche nach mehr als 200 verschiedenen Entwürfen und Weiterentwicklungen endlich bereit für den Markteintritt war. Begonnen hatte das Projekt ursprünglich mit dem Produktdesign Studium von Lena Jüngst und Tim Jäger an der Hochschule in Schwäbisch Gmünd. Gemeinsam mit ihren drei Mitgründern Fabian Schlang, Jannis Koppitz und Simon Nüesch haben sie die air up Trinkflasche im Makerspace weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht. „Die technisch hervorragende Ausstattung des Makerspace und das unglaublich hilfreiche und kompetente Team waren uns damals eine große Hilfe“, sagt CO-Gründerin Lena Jüngst. Durch die Unterstützung von verschiedenen Gründungsstipendien wie EXIST und ClimateKIC konnte das Team namhafte Investoren, wie Ralf Dümmel und Frank Thelen für sich gewinnen und so die Produktion der ersten air up Flaschen starten.

Weitere Informationen zur Gründungsgeschichte, zum Unternehmensfortschritt oder zur Funktion der air up Flasche finden sich unter: www.air-up.com

How air up® works

PARK HERE

Effizientes und reibungsloses Parkmanagement mit ParkHere. Die wachsende Nachfrage nach Elektromobilität und der knappe Parkraum bedarf neuer Lösungen. ParkHere optimiert und digitalisiert Parkräume und ermöglicht es komplexe Parkraumbewirtschaftung effizient zu gestalten. Mit den innovativen High-Tech Lösungen von ParkHere werden Ihre Parkräume wirtschaftlich und intelligent genutzt.

HORYZN

HORYZN, zeitgleich gegründet mit der neuen TUM-Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie, ist eine studentische Initiative bestehend aus 30 Bachelor-, Master und PhD-Studenten der TU München. Gemeinsam entwickeln sie eVTOL (electric Vertical Take-Off and Landing) UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) zur Lösung logistischer Problemstellungen.

HORYZN verwendet eine einzigartige Konfiguration – Vier Hover-Rotoren, die mit Auslegern an den Tragflächen montiert sind, sowie zwei Cruise-Antrieben an den Flügelspitzen. Die Aufteilung von Hover- und Cruise-Antrieben simplifiziert die Systemkomplexität, macht die Konstruktion einfacher und die Bedienung sicherer, wobei dennoch eine hohe Manövrierbarkeit im Schweben und eine hohe Gesamteffizienz erreicht werden.

Der Rumpf ist so kompakt und aerodynamisch wie möglich konstruiert, wobei Nutzlast, Batterie und Flugsteuerungssysteme möglichst eng umschlossen sind.

Die Studenten von HORYZN erhielten Einführungen ins Lasercutten, den 3D-Druck und in das Elektroniklabor im MakerSpace. Dadurch konnten sie im Oktober 2020 den Bau des Ihres Prototypen SILENCIO GAMMA erfolgreich abschließen.

Nach dem Bau wurde das Flugzeug in einem sogennanten Fly-Off mit anderen Flugzeugen gemessen: Dieser lief trotz starkem Wind nach Plan ab und war ein voller Erfolg – SILENCIO GAMMA hat einen Effizienzwert von 131,04 m/Wh erreichen können. Nun wird der Prototyp im Rahmen von diversen Forschungsarbeiten zu den Themen Fluglärm-Emissionen, autonomen Fliegen und effiziente Modularisierung eines Prototypenaufbaus eingesetzt. Zudem wird der erstellte Design Loop anhand von Flugtestdaten validiert und weiterentwickelt.

In der Zukunft wird HORYZN das Flugzeug anwendungsspezifisch weiterentwickeln – so könnte es für medizinische Transporte, wie zum Beispiel für Defibrillatoren oder Blutkonserven, eingesetzt werden“